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Keine neuen Müllverbrennungsanlagen bauen!

NABU-Zahlen belegen Unwirtschaftlichkeit: Der Müll reicht nicht

 

Es gibt nicht mehr genug Müll,...

"Das Bessere Müllkonzept" lädt ein:

Einladung zur Delegiertenversammlung in Augsburg

 

Samstag, den 24.7.2010 ab 11.00 Uhr im Hotel...

Feuer in Recyclingfirma

Ein Feuer in einer Recyclingfirma an der thüringisch-bayerischen Grenze hat am Donnerstag einen...

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2010

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2010 am Donnerstag den 22. Juli 2010 um 20.00 Uhr in Ettringen...

Energie aus Plastik gewinnen - nicht verbrennen!

"Aus Plastikmüll wird in einem Thermolyse-Verfahren Öl zurückgewonnen – und das unter...

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NEU!

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Bekommt Ettringen die zweitgrößte Müllverbrennungsanlage in Bayern?



Wir wehren uns gegen die Pläne der Fa. Lang-Papier (Myllykoski Corporation Finland), in der Gesundheitsregion Unterallgäu eine Müll- und Klärschlammverbrennungsanlage zu errichten, von der große Risiken für Umwelt und Gesundheit ausgehen.


Bericht zur Hauptversammlung vom 22.7.2010

30.07.2010

Die Hauptversammlung der  BI für 2010 fand am 22.07. in Ettringen statt. Der Besucherandrang war eher mäßig, ein Umstand der unter anderem wahrscheinlich dem derzeitig unspektakulären Fortgang des Genehmigungsverfahrens  geschuldet ist.

Die Tatsache dass jedoch bis heute keine Genehmigung erteil wurde, ist im Tätigkeitsbericht der Vorstandschaft als Erfolg der BI verbucht. Inzwischen sind mehr als 2,5 Jahre seit der Antragsstellung vergangen. In weiteren Verlauf des Berichts kamen die Aktivitäten der BI zur Sprache, welche zu dieser Verzögerung führten. Gleichwohl musste darauf hingewiesen werden, dass es zur Genehmigungserteilung kommen wird und dass sich die BI auf den Klageweg vorbereiten muss.

Ein wichtiger Tagesordnungspunkt der Hauptversammlung waren die Ergänzungswahlen zum Vorstand. Sie waren notwendig geworden durch den Rücktritt der ersten Vorsitzenden aus den bekannten Gründen und durch den Ausfall von 2 weiteren Positionen, zum einen aus gesundheitlichen, zum anderen aus persönlichen Gründen.

Die Funktion des 1. Vorsitzenden übernahm Harald Braun, der bereits als Beisitzer in die Vorstandsarbeit eingebunden war.

Als Schatzmeisterin wurde Renate Frey gewählt, die nach dem gesundheitlich bedingten Rücktritt von Oswald Brenner die Kassengeschäfte kommissarisch führte.

Auch in der Gruppe der Beisitzer ergaben sich Wechsel und Neuzugänge.

Der Gesamtvorstand (ein zusätzlicher Beisitzer) setzt sich nun zusammen wie folgt:

  1. Vorsitzender: Harald Braun aus Obermeitingen
  2. Vorsitzender: Karlheinz Hiesinger aus Lamerdingen
  • Schatzmeisterin: Renate Frey aus Langerringen
  • Schriftführerin: Heidi Gruber - Schwerdel aus Ettringen
  • Beisitzer: Karlheinz Fünfer aus Großkitzighofen
  • Beisitzer: Manfred Mayer aus Ettringen
  • Beisitzer: Robert Rippel aus Dillishausen

 

Auf eine breite Basis gestellt können die künftigen Aufgaben nun weiterhin konzentriert angegangen werden."


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Vortrag von Prof. Michael Braungart - Universität Lüneburg

20.07.2010

"Thermische Verwertung" von Rohstoffen, der deutsche Weg!?

Wir haben die Aufnahme einer Infoveranstaltung der Bügerinitiative Gesundes Wertachtal e. V. mit Herrn Prof. Michael Braungart digitalisiert und können Ihnen diese nun in ungekürzter Fassung anbieten. Die Aufnahme ist vom 06.05.2008 in Langerringen. Sie finden diese Informationen auch als Meta-Tags in den Videos wieder.

Sie finden die Video hier in unserem Medienarchiv >>>


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Einladung zur Jahreshauptversammlung 2010

12.07.2010

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2010 am Donnerstag den 22. Juli 2010 um 20.00 Uhr in Ettringen Cafe Kellerberg

Tagesordnung

  1. Bericht des Vorstandes
  2. Kassenbericht
  3. Aussprache
  4. Nachwahlen zum Vorstand
  5. Verschiedenes

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Der Müllofen-Spuk in Paderborn ist vorbei

04.07.2010

Paderborn. Unter solch einem Druck wurde lange keine Entscheidung mehr im Rat der Stadt Paderborn gefällt: Nach einer Bedenkzeit von gerade mal zwei Tagen hatte der Stadtrat für 3,18 Millionen Euro die Chance, seine Bürger von dem seit vier Jahren drohenden Damoklesschwert einer Müllverbrennungsanlage im Industriegebiet Mönkeloh zu erlösen. Er nutzte sie einstimmig.

hier das Orginal auf www.nw-news.de lesen >>>

Hier könnten sich unserer "Politiker" moralisch und im Sinne der Volksvertretung orientieren. 


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Alles Müller – oder was???

26.06.2010

Die Firma Müller - Milch zählt bekanntermaßen zu den Freunden und Befürwortern von kommerziellen Müllverbrennungsanlagen (Leppersdorf). Auch in anderen Bereichen gehört sie zu den umwelt- und gesellschaftspolitischen Geisterfahrern.

Im Jahr 2008 haben die Bauern des „Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter“ (BDM) ihre demokratischen Rechte wahrgenommen und mit Blockaden gegen die ruinösen Milchpreise demonstriert. Die beteiligten Landwirte werden nun von Müller - Milch mit einem Schadenersatzprozess überzogen. Müller verlangt existenzzerstörende 680.000 Euro! In erster Instanz haben die BDM Bauern nun verloren. Nun geht es in die zweite Instanz. Doch das kostet viel Geld. Die BI kann davon ein Lied singen, weil sie sich derzeit auf die notwendige Klage gegen die Genehmigung der Müllverbrennung Lang vorbereitet.

Um nicht im Ruin unterzugehen hoffen die BDM – Bauern auf breite Unterstützung und haben deshalb eine Soli – Hotline eingerichtet. Ein Anruf auf der nachstehenden Nummer bringt 5 Euro auf das Spendenkonto für die betroffenen Bauern und beweist gleichzeitig unsere Solidarität mit dem BDM.

    Nummer der Hotline:      0900-1920210


Auch im Falle der Müllverbrennung Ettringen wären BDM – Landwirte (allerdings auch andere Bauern!!!) von den schädlichen Auswirkungen betroffen. Sie unterstützen deshalb unseren Widerstand. Der BDM ist in unserer vorgesehenen Klägergemeinschaft auch personell vertreten. Solidarität ist keine Einbahnstrasse! Helfen wir deshalb mit einem kleinen Obolus den bedrängten Milchbauern im Kampf gegen einen übermächtigen Konzern! Sehr wirkungsvoll wäre es, wenn wir unseren Unmut zum Ausdruck bringen würden, indem wir die Produkte von Müller – Milch im Supermarkt ignorieren würden. Es ist nicht alles Müller!
Eine kleine Entscheidungshilfe für den Einkauf: Auf allen Verpackungen von Molkereiprodukten muss ein Reverenzstempel sichtbar sein, durch den sich die genaue Herkunft des Inhalts nachvollziehen lässt. Der Herstellerbetrieb ist mit einer dreistelligen Zahl gekennzeichnet.

Ein Stempelbeispiel:
EG = EU, DE = Deutschland, BY = Bayern, 103 = Müller
Bei den nun folgenden Nummern ist immer Müller drin, auch wenn etwas anderes auf der Verpackung steht, z. B. Weihenstephan!

BY 103,   BY 718,   SN  016

Ein kurzer Blick genügt!
C.Fiber


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BI Gesundes Wertachtal e. V. trifft Kirchenvorstand Buchloe

24.06.2010

Am 18. April 2010 folgten Hr. Hiesinger und Hr. Jakob einer Einladung des Kirchenvorstandes der Evangelisch-Lutherischen Kirche Buchloe, um im Dietrich-Bonhoeffer-Haus das Anliegen der BI darzulegen. Der Vortrag des BI-Vorstandes wurde von den Mitgliedern des Kirchenvorstandes mit großem Interesse und hohem Sachverstand verfolgt. Die BI freut sich darüber, dass dieser Kirchenvorstand einstimmig den Beschluss gefasst hat, das Anliegen der BI im christlichen Sinne der „Bewahrung der Schöpfung“ zu unterstützen und begrüßt die ihr eingeräumten Möglichkeiten. 


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Newsletter der Bürgerinitiative Lamerdingen

20.06.2010

Wie geht es weiter im Kampf gegen die Müllverbrennungsanlage?

Nach der bevorstehenden Genehmigung der Müllverbrennungsanlage werden wir dagegen klagen.

 

Unser Rechtsanwalt hat uns die Möglichkeiten aufgezeigt:

A:

  1. Standortproblematik: eine solche Anlage würde verstoßen gegen Regionalpläne, gegen Landschaftspläne, gegen das Raumordnungsrecht und gegen das Bauplanrecht
  2. Altlastenverdächtige Anlagen im Baugebiet müssen vor Baubeginn saniert werden
  3. Ist sichergestellt, dass das Grundwasser nicht beeinträchtigt wird?
  4. Eine -in nationales Recht angenommene- EU-Richtlinien fordert die Abgasreinigung nach dem fortschrittlichsten Stand der Technik. Hier fehlt der Nachweis.
  5. Die Feststellung der Vorbelastung der Luft durch Schadstoffe sowie die Immissionsprognose waren fehlerhaft
  6. Geruchs- und Lärmbelästigung müssen in einer neuen Immissionsgrenze neu bewertet werden
  7. Biotope wurden zu wenig berücksichtigt

B:

Unsere Akteneinsicht bei den Genehmigungsbehörden haben ergeben, dass die von Fa. Lang eingereichten Unterlagen unvollständig sind. Es wurde moniert:

  1. Altlasten auf dem Gelände der Firma Lang
  2. Die Deponiestandsicherheit
  3. Das Raumordnungsverfahren und das Bauplanrecht
  4. Die Geräuschimmissionsschutzprognose
  5. Die Entsorgung von Betriebsabwässern
  6. Der Artenschutz
  7. Die Anwendung des Emmissionshandelsgesetzes

C:

Wie sind unsere Aussichten im Kampf gegen dieses rücksichtslose Projekt?

  1. Eine genaue Beurteilung kann ohne die Genehmigung natürlich noch nicht abgegeben werden
  2. Wenn die von Lang eingereichten Unterlagen nicht besser werden, (und dazu hatte Lang bis jetzt genug Zeit), dann dürfen wir recht zuversichtlich sein.

Fazit: wir kämpfen auch für Ihre Gesundheit

Wie Sie sehen hat sich unsere Hartnäckigkeit gelohnt. Aber es steht uns noch ein langer Weg bevor, den wir mit Ihrer Unterstützung auch weiterhin gerne gehen werden.

Bitte unterstützen Sie uns!

Bürgerinitiative "Gesundes Wertachtal e.V."

Raiffeisenbank Hiltenfingen eG

Konto-Nr. 74 51 11 BLZ 720 691 05

Müll verbrennen muss nicht sein, dieses dient nur der Profitmaximierung der Fa. Lang. Sie hat ja erst kürzlich auf die preiswertere und umweltfreundliche Gaslösung gesetzt, mit dieser Lösung ist nach eigenem Bekunden die Papier-Produktion gesichert. So hatten wir uns das vorgestellt.

Die Müllverbrennung braucht nun kein Mensch mehr in Bayern, - dafür aber in Finnland.


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Newsletter der Bürgerinitiative Lamerdingen

20.06.2010

In diesem Newsletter möchten wir Sie über aktuelle Entwicklungen und Ereignisse informieren

Gemeinde Ettringen stimmt Kesselumbau zu

Der Ettringer Gemeinderat erteilte einstimmig seine Zustimmung zu den neuen Energie-Plänen von Lang Papier.  Die Firma hat beim Landratsamt Unterallgäu den Genehmigungsantrag für die Umrüstung eines Kessels von Schweröl- auf Gasfeuerung eingereicht. Aufgrund der Verzögerungen bei der Genehmigung des Müllheizkraftwerks durch die BI Gesundes Wertachtal, „rutschte“ das gesamte Vorhaben mitten in die Wirtschaftskrise – aktuell ist eine Umsetzung wohl nicht realistisch darstellbar - zu hoch sind die Finanzierungsrisiken. Dennoch wird die Gasfeuerung von der Fa. Lang weiterhin nur als Übergangslösung bezeichnet – am Bau des Müllkraftwerks wird festgehalten.

Einige Vorteile der Gasfeuerung

  • Die Umrüstung auf Gasfeuerung schlägt mit ca. 1 Mio. Euro zu Buche. Für das Müllkraftwerk waren 120 Mio. Euro veranschlagt. 
  • Keine kritischen Schadstoffe in den Emissionen (nahezu keine Feinstäube, keine Dioxine,  keine Furane, keine Schwermetalle)
  • keine Reststoffe bzw. Aschen  aus der Verbrennung die entsorgt werden müssen
  • Nach Aussage der Fa. Lang sind keine Arbeitsplätze in Gefahr

Fazit: Im Prinzip bekommen wir die Gas-Lösung, die die BI von Anfang an propagiert hat! Jetzt ist es Aufgabe der Bürger dafür zu sorgen, dass es auch so bleibt. Es gibt wirklich keinen guten Grund den Bürgern von 3 Landkreisen eine Müllverbrennung vor die Nase zu setzen - schließlich hat Myllykosky bei seiner Tochter in Plattling vor ca. 2 Jahren ebenfalls ein hochmodernes Gas-Kraft-Wärme-Kraftwerk in Betrieb genommen.

Kein Bürger braucht die Müllverbrennung und die damit verbundenen Zusatzbelastungen, und scheinbar kann ja auch die Fa. Lang mit Gas die Energieversorgung sicherstellen.

Brände in den letzten Wochen: 

Abbildung 1: EBS-Aufbereitungsanlage in Delitsch - 09.04.10 Abbildung 2: EBS-Aufbereitungsanlage in Delitsch - 09.04.10 Abbildung 3: Recyclingfirma -Wörth an der Isar – 30.03.10 (Bilder von BR-online)

 

Weiterer Großbrand: 

Müllverbrennung Nürnberg am 22.04.2010. 
Möchten Sie eine solche Wolke über Ihrem Ort sehen?

Ihre BI-Lamerdingen

 


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Gaskraftwerk genügt wahrscheinlich doch?!

22.05.2010

Papierfabrik: Gasbefeuerung genehmigt

Quelle: Schwabmünchner Allgemeine


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Infoveranstaltung Bürgerinititive Gesundes Wertachtal e. V.

13.05.2010

Die BI bereitet sich auf den Tag X der Genehmigungserteilung für die Müllverbrennung vor und informiert über ihr weiteres Vorgehen im Widerstand gegen das Vorhaben der Fa. Lang.

Der Rechtsanwalt der BI Wolfgang Baumann (bekannt aus dem Erörterungsverfahren), referiert zum Thema:

Möglichkeiten und Erfolgsaussichten im Klageverfahren gegen die Genehmigung des Müllkraftwerkes in Ettringen.

Am Donnerstag, 20. Mai 2010 um 19:30 Uhr im Gasthof Kellerberg in Ettringen.


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