Bekommt Ettringen die zweitgrößte Müllverbrennungsanlage in Bayern?
Wir wehren uns gegen die Pläne der Fa. Lang-Papier (Myllykoski Corporation Finland), in der Gesundheitsregion Unterallgäu eine Müll- und Klärschlammverbrennungsanlage zu errichten, von der große Risiken für Umwelt und Gesundheit ausgehen.
Gaskraftwerk genügt wahrscheinlich doch?!
22.05.2010
Quelle: Schwabmünchner Allgemeine
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Infoveranstaltung Bürgerinititive Gesundes Wertachtal e. V.
13.05.2010
Die BI bereitet sich auf den Tag X der Genehmigungserteilung für die Müllverbrennung vor und informiert über ihr weiteres Vorgehen im Widerstand gegen das Vorhaben der Fa. Lang.
Der Rechtsanwalt der BI Wolfgang Baumann (bekannt aus dem Erörterungsverfahren), referiert zum Thema:
Möglichkeiten und Erfolgsaussichten im Klageverfahren gegen die Genehmigung des Müllkraftwerkes in Ettringen.
Am Donnerstag, 20. Mai 2010 um 19:30 Uhr im Gasthof Kellerberg in Ettringen.
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Nürnberg - Brand legt Müllverbrennung lahm
03.05.2010
Es ist nicht das erste Mal, dass es im Müllbunker, in dem 50 Meter langen, 15 Meter breiten und rund 30 Meter hohen Schacht, in den die Müllabfuhr ihre Wagenladungen kippt, kokelt und qualmt. Kleinere Brände kommen immer wieder einmal vor, die hauseigene Löschanlage bekommt diese normalerweise in den Griff. Aber ein Feuer in diesem Ausmaß? »In der Größenordnung und in dieser Komplexität hatten wir das noch nicht«, sagt Arndt und blickt ungläubig auf die Betonmauern des Bunkers, hinter denen die Flammen lodern. Arndt arbeitet seit 27 Jahren beim Abfallwirtschaftsbetrieb Nürnberg (ASN); seit zwei Jahren als Werkleiter.
Brandnest tief im Müll verborgen
Der Brand hält die Feuerwehr einen Tag und zwei Nächte lang in Atem. Hans Peter Reißmann von der Berufsfeuerwehr prophezeit, dass sich die Löscharbeiten sogar bis heute Mittag hinziehen werden. Die Einsatzkräfte tun sich schwer. Sie kommen schlecht an den Kern heran. Das Brandnest wird ziemlich weit unten im 1500 Tonnen schweren Müllberg vermutet.
Die Feuerwehr müht sich, diesen unter einem weißen Schaumteppich zu begraben, um dann Müllschicht um Müllschicht abzutragen. Leichter gesagt als getan. Sogar der Schaum wird knapp. Als die Feuerwehr ihre Vorräte in den Schlund des Schachts gepumpt hat, plündert sie das Lager der Flughafen-Feuerwehr. Eine Tanklieferung mit Schaumkonzentrat, die noch in der Nacht bei einer Hamburger Firma geordert wurde, ist zu diesem Zeitpunkt noch auf dem Weg nach Nürnberg.
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Nachtrag zur Lichterdemo
02.05.2010Die Ortsgruppe Lamerdingen der Bürgerinititive „Gesundes-Wertachtal.de“ informiert:
Um das Ausmaß der Mülldeponie auf dem Gelände der Firma Lang in Ettringen deutlich zu machen, lud die Bürgerinitiative „Gesundes-Wertachtal“ zu einer genehmigten Lichterdemo ein. Etwa 100 interessierte und besorgte Mitbürger kamen –mit Plakaten und Transparenten ausgerüstet- zum Tor 2 der Firma. Auch ein Vertreter der lokalen Presse war anwesend.
Am Tor 2 findet übrigens schon seit langem jeden 1. Freitag im Monat (um 18 Uhr) eine Mahnwache gegen die geplante Müllverbrennungsanlage statt.
Nach einer kurzen Ansprache wanderte man gemeinsam am Zaun entlang. Hier trafen wir auf den Vorstand der Bürgerinitiative und einen Gemeinderat von Ettringen, der uns von einer Plattform aus die Gefahren, die von der Mülldeponie ausgehen, schilderte. So z.B. wurden im Grundwasser Zyanide, Arsen, oder Cadmium nachgewiesen. Bekannter Weise ist hier das Einzugsgebiet des Trinkwassers für Schwabmünchen. Obendrein war eine deutliche Verschmutzung der Wiesenflächen und der Büsche zu sehen; Müll, der vom Gelände der Firma in das anliegende Landschaftsschutzgebiet getragen wurde.
Ein weiteres Thema der Ansprache war die Vorgehensweise der Firma Lang in der Vergangenheit: wiederholt wurden bei der Bebauung Tatsachen geschaffen, die erst nachträglich von den Behörden genehmigt wurden.
Oder: wenn Behörden eine Grenzüberschreitung von Schadstoffen in ihren Messungen feststellten, dann wurden seitens der Firma Lang eigene Messungen gebracht, die natürlich keine Grenzüberschreitung darstellten. Damit gaben sich die Behörden in der Vergangenheit zufrieden.
Die Deponie mit ihren gigantischen Ausmaßen (geschätzt 12 m hoch, an der Basis 40x20 m breit, und 6-8 m tief in das Erdreich), ist zum Grundwasser hin nicht abgedichtet, das Wasserwirtschaftsamt hatte wiederholt erfolglos um Nachbesserung gebeten. Man kann sich gut vorstellen, wie ein Unternehmen, das bisher so rücksichtslos mit der Umwelt umging, dies tut, wenn es erst einmal Bayerns zweitgrößte Müllverbrennungsanlage mit den Billigfiltern gebaut hat.
Anschließend wurde mit Taschenlampen das ganze Ausmaß dieser Gefährdung und Verschmutzung ausgeleuchtet. Betroffenheit bei den Anwesenden.
Weiterhin wurde geschildert, welche guten Aussichten der Widerstand gegen die geplante Müllverbrennungsanlage hat; dabei war der ungebrochene Kampfwille deutlich zu spüren.
Die von Lang so sehnlich erhoffte Genehmigung konnten die zuständigen Behörden noch nicht erteilen.
Die friedliche Lichterdemo gab zu keinem Zeitpunkt den Anwesenden Ordnungshütern Anlass zum einschreiten.
Weitere Infos auf der Homepage der Bürgerinitiative: www.gesundes-wertachtal.de
Um das Anliegen erfolgreich zu Ende zu bringen, benötigt die Bürgerinitiative Ihre Unterstützung, in Form einer Mitgliedschaft oder Spende. Es betrifft auch Ihre Gesundheit.
Gesundes-Wertachtal.de
Raiffeisenbank Hiltenfingen Kto: 745111, BLZ: 720 691 05
Die Ortsgruppe Lamerdingen der Bürgerinititive „Gesundes-Wertachtal.de“ informiert:
Um das Ausmaß der Mülldeponie auf dem Gelände der Firma Lang in Ettringen deutlich zu machen, lud die Bürgerinitiative „Gesundes-Wertachtal“ zu einer genehmigten Lichterdemo ein. Etwa 100 interessierte und besorgte Mitbürger kamen –mit Plakaten und Transparenten ausgerüstet- zum Tor 2 der Firma. Auch ein Vertreter der lokalen Presse war anwesend.
Am Tor 2 findet übrigens schon seit langem jeden 1. Freitag im Monat (um 18 Uhr) eine Mahnwache gegen die geplante Müllverbrennungsanlage statt.
Nach einer kurzen Ansprache wanderte man gemeinsam am Zaun entlang. Hier trafen wir auf den Vorstand der Bürgerinitiative und einen Gemeinderat von Ettringen, der uns von einer Plattform aus die Gefahren, die von der Mülldeponie ausgehen, schilderte. So z.B. wurden im Grundwasser Zyanide, Arsen, oder Cadmium nachgewiesen. Bekannter Weise ist hier das Einzugsgebiet des Trinkwassers für Schwabmünchen. Obendrein war eine deutliche Verschmutzung der Wiesenflächen und der Büsche zu sehen; Müll, der vom Gelände der Firma in das anliegende Landschaftsschutzgebiet getragen wurde.
Ein weiteres Thema der Ansprache war die Vorgehensweise der Firma Lang in der Vergangenheit: wiederholt wurden bei der Bebauung Tatsachen geschaffen, die erst nachträglich von den Behörden genehmigt wurden.
Oder: wenn Behörden eine Grenzüberschreitung von Schadstoffen in ihren Messungen feststellten, dann wurden seitens der Firma Lang eigene Messungen gebracht, die natürlich keine Grenzüberschreitung darstellten. Damit gaben sich die Behörden in der Vergangenheit zufrieden.
Die Deponie mit ihren gigantischen Ausmaßen (geschätzt 12 m hoch, an der Basis 40x20 m breit, und 6-8 m tief in das Erdreich), ist zum Grundwasser hin nicht abgedichtet, das Wasserwirtschaftsamt hatte wiederholt erfolglos um Nachbesserung gebeten. Man kann sich gut vorstellen, wie ein Unternehmen, das bisher so rücksichtslos mit der Umwelt umging, dies tut, wenn es erst einmal Bayerns zweitgrößte Müllverbrennungsanlage mit den Billigfiltern gebaut hat.
Anschließend wurde mit Taschenlampen das ganze Ausmaß dieser Gefährdung und Verschmutzung ausgeleuchtet. Betroffenheit bei den Anwesenden.
Weiterhin wurde geschildert, welche guten Aussichten der Widerstand gegen die geplante Müllverbrennungsanlage hat; dabei war der ungebrochene Kampfwille deutlich zu spüren.
Die von Lang so sehnlich erhoffte Genehmigung konnten die zuständigen Behörden noch nicht erteilen.
Die friedliche Lichterdemo gab zu keinem Zeitpunkt den Anwesenden Ordnungshütern Anlass zum einschreiten.
Weitere Infos auf der Homepage der Bürgerinitiative: www.gesundes-wertachtal.de
Um das Anliegen erfolgreich zu Ende zu bringen, benötigt die Bürgerinitiative Ihre Unterstützung, in Form einer Mitgliedschaft oder Spende. Es betrifft auch Ihre Gesundheit.
Raiffeisenbank Hiltenfingen Kto: 745111, BLZ: 720 691 05
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Ettringer und BI halten Protest aufrecht
22.04.2010
Die hitzige Auseinandersetzung um das umstrittene Ersatzbrennstoff-Heizkraftwerk in Ettringen liegt Monate zurück. Relative Ruhe scheint inzwischen eingekehrt, und so verwunderte es nicht, dass dem Aufruf der Bürgerinitiative zur Lichterdemo am Freitagabend nur rund hundert Mitglieder aus den umliegenden Gemeinden folgten.
Vereinsvorstand Karlheinz Hiesinger hält die Ruhe für trügerisch, die Erteilung der Baugenehmigung in Kürze für wahrscheinlich. Die Kraftwerksgegner waren mit ihren Transparenten vom Werkstor entlang des Zaunes in nördlicher Richtung bis zu der Stelle gezogen, wo die Sicht einen Blick auf die Deponie zulässt. Hier soll nach dem Willen des Myllykoski-Konzerns der Kraftwerksbau entstehen, daran hält die Werksleitung fest, auch wenn inzwischen eine „Übergangslösung“ beantragt wurde (die MZ berichtete): die Umrüstung des bestehenden, die Emissionsgrenzwerte nicht mehr einhaltenden Schwerölkraftwerks auf Gasfeuerung.
Armin Weh, Mitglied des Ettringer Gemeinderats, erklärte dazu ergänzend, dass lediglich ein Block des alten Kraftwerks umgerüstet werden müsse. Dies schlage mit einem einstelligen Millionenbetrag an Investitionen zu Buche. Damit sei der Energiebedarf von Lang Papier ab 2012 gedeckt und gesichert, die Planung des EBS-Kraftwerks diene ausschließlich der Profitmaximierung.
Die hitzige Auseinandersetzung um das umstrittene Ersatzbrennstoff-Heizkraftwerk in Ettringen liegt Monate zurück. Relative Ruhe scheint inzwischen eingekehrt, und so verwunderte es nicht, dass dem Aufruf der Bürgerinitiative zur Lichterdemo am Freitagabend nur rund hundert Mitglieder aus den umliegenden Gemeinden folgten.
Vereinsvorstand Karlheinz Hiesinger hält die Ruhe für trügerisch, die Erteilung der Baugenehmigung in Kürze für wahrscheinlich. Die Kraftwerksgegner waren mit ihren Transparenten vom Werkstor entlang des Zaunes in nördlicher Richtung bis zu der Stelle gezogen, wo die Sicht einen Blick auf die Deponie zulässt. Hier soll nach dem Willen des Myllykoski-Konzerns der Kraftwerksbau entstehen, daran hält die Werksleitung fest, auch wenn inzwischen eine „Übergangslösung“ beantragt wurde (die MZ berichtete): die Umrüstung des bestehenden, die Emissionsgrenzwerte nicht mehr einhaltenden Schwerölkraftwerks auf Gasfeuerung.
Armin Weh, Mitglied des Ettringer Gemeinderats, erklärte dazu ergänzend, dass lediglich ein Block des alten Kraftwerks umgerüstet werden müsse. Dies schlage mit einem einstelligen Millionenbetrag an Investitionen zu Buche. Damit sei der Energiebedarf von Lang Papier ab 2012 gedeckt und gesichert, die Planung des EBS-Kraftwerks diene ausschließlich der Profitmaximierung.
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Müllverbrennung Nürnberg brennt!
22.04.2010Müllverbrennungsanlage Nürnberg
Stundenlange Löscharbeiten
Auch nach mehr als 24 Stunden ist das Feuer in einer Nürnberger Müllverbrennungsanlage noch nicht gelöscht. Noch immer sind die Einsatzkräfte damit beschäftigt, den Müllberg abzutragen, um das Feuer zu löschen. Der Einsatz wird voraussichtlich noch bis mindestens heute Mittag dauern.
Und immer wieder hören wir: "Eine Gesundheitsgefährdung durch den Rauch schließen die Behörden aus!" - Was für ein Blödsinn.
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Gemeinde stimmt Kesselumbau zu
14.04.2010
Ettringen Einstimmig erteilte der Ettringer Gemeinderat seine Zustimmung zu den neuen Energie-Plänen von Lang Papier. Wie berichtet, hat die Firma beim Landratsamt Unterallgäu den Genehmigungsantrag für die Umrüstung eines Kessels von Schweröl- auf Gasfeuerung eingereicht.
Bereits im November 2009 hatte die Firma mitgeteilt, dass es angesichts der gegenwärtigen Finanzierungsrisiken und der noch nicht vorliegenden Genehmigung für das geplante Heizkraftwerk nicht wirtschaftlich sei, mit dessen Bau Anfang dieses Jahres zu beginnen. Deshalb arbeitet Lang Papier seitdem an einer Übergangslösung auf Gasbasis - befristet bis zur Inbetriebnahme des neuen Heizkraftwerks.
Ettringen Einstimmig erteilte der Ettringer Gemeinderat seine Zustimmung zu den neuen Energie-Plänen von Lang Papier. Wie berichtet, hat die Firma beim Landratsamt Unterallgäu den Genehmigungsantrag für die Umrüstung eines Kessels von Schweröl- auf Gasfeuerung eingereicht.
Bereits im November 2009 hatte die Firma mitgeteilt, dass es angesichts der gegenwärtigen Finanzierungsrisiken und der noch nicht vorliegenden Genehmigung für das geplante Heizkraftwerk nicht wirtschaftlich sei, mit dessen Bau Anfang dieses Jahres zu beginnen. Deshalb arbeitet Lang Papier seitdem an einer Übergangslösung auf Gasbasis - befristet bis zur Inbetriebnahme des neuen Heizkraftwerks.
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Kommentar zu "EBS - AUFBEREITUNG BRENNT SEIT MITTWOCH in Delitzsch""
11.04.2010
Die GAUs in der EBS-Wirtschaft häufen sich. Nach den Brandereignissen in Müllverbrennungskraftwerken im vergangenen Jahr brannte vor wenigen Tagen in Wörth an der Isar ein Materialbunker in einem Aufbereitungsbetrieb völlig aus. Nun wird aus einem ESB-Lager in Delitzsch bei Leipzig ein weiterer Bunker-Großbrand gemeldet.
Bei beiden Großbränden ist die Ursache ungeklärt, was darauf hindeutet, dass die Betreiber der Anlagen die unzureichende und damit gefährliche Technik nicht im Griff haben. Ohne Skrupel und ohne Rücksicht auf die Gesundheit der Bürger und der Umwelt verfolgen sie ihr Streben nach Gewinnmaximierung!
Die übliche Beschwichtigungsfloskel der Verantwortlichen, „es bestand zu keiner Zeit Gefahr für die Gesundheit der Anwohner,“ klingt, wäre es nicht bitterernst, schon fast kabarettreif (bitte Fenster und Türen geschlossen halten).
In Wörth gelangten über einen Zeitraum von mindestens 10 Stunden hochgiftige, krebserregende Verbrennungs- und Rauchgase ins Freie. Sie verteilten sich in einem Umkreis von ca. 20 km.
Was dies im Falle Ettringen und Umgebung bedeuten würde, kann jedermann mit einem Blick auf die Landkarte nachvollziehen. Aber die Bürger können ja beruhigt sein. Beim Erörterungstermin wurde von den Vertretern der Firma Lang versichert, dass in Ettringen kein Bunkerbrand entstehen und schon gar nicht außer Kontrolle geraten könne. Den technisch nachvollziehbaren Beweis für diese Behauptung sind die Herren allerdings bis heute schuldig geblieben. Sie können ihn auch nicht erbringen: siehe Wörth und Delitzsch!
C. Fiber
Die GAUs in der EBS-Wirtschaft häufen sich. Nach den Brandereignissen in Müllverbrennungskraftwerken im vergangenen Jahr brannte vor wenigen Tagen in Wörth an der Isar ein Materialbunker in einem Aufbereitungsbetrieb völlig aus. Nun wird aus einem ESB-Lager in Delitzsch bei Leipzig ein weiterer Bunker-Großbrand gemeldet.
Bei beiden Großbränden ist die Ursache ungeklärt, was darauf hindeutet, dass die Betreiber der Anlagen die unzureichende und damit gefährliche Technik nicht im Griff haben. Ohne Skrupel und ohne Rücksicht auf die Gesundheit der Bürger und der Umwelt verfolgen sie ihr Streben nach Gewinnmaximierung!
Die übliche Beschwichtigungsfloskel der Verantwortlichen, „es bestand zu keiner Zeit Gefahr für die Gesundheit der Anwohner,“ klingt, wäre es nicht bitterernst, schon fast kabarettreif (bitte Fenster und Türen geschlossen halten).
In Wörth gelangten über einen Zeitraum von mindestens 10 Stunden hochgiftige, krebserregende Verbrennungs- und Rauchgase ins Freie. Sie verteilten sich in einem Umkreis von ca. 20 km.
Was dies im Falle Ettringen und Umgebung bedeuten würde, kann jedermann mit einem Blick auf die Landkarte nachvollziehen. Aber die Bürger können ja beruhigt sein. Beim Erörterungstermin wurde von den Vertretern der Firma Lang versichert, dass in Ettringen kein Bunkerbrand entstehen und schon gar nicht außer Kontrolle geraten könne. Den technisch nachvollziehbaren Beweis für diese Behauptung sind die Herren allerdings bis heute schuldig geblieben. Sie können ihn auch nicht erbringen: siehe Wörth und Delitzsch!
C. Fiber
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EBS - Aufbereitung brennt seit Mittwoch!
09.04.2010
"Delitzsch. In der Lagerhalle der Kreiswerke Delitzsch auf dem Gewerbegebiet Südwest brennt es seit Mittwoch. In der Halle lagert noch immer der sogenannte Carbolight-Brennstoff für die Industrie, der auch am Donnerstag noch für deutlich sichtbare Rauchentwicklung sorgte. Das Betreten der Halle ist wegen Einsturzgefahr nicht möglich. Das Material lodert nach wie vor. Außerhalb der Halle kann gelöscht werde. Am Mittwoch informierten Streifenwagen der Polizei die Bevölkerung per Megafon, dass die Fenster geschlossen werden sollen."
Angeblich wäre der ganze Brand auch ungefährlich und bedenkenlos..
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Hier können Sie noch das Video vom Fernsehbeitrag sehen - ".. die Polizei: Es ist völlig ungefährlich"
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2 Kommentar(e)
verheerende Bilder vom Großbrand in Wörth a. d. Isar
31.03.2010
hier könne Sie die verheerenden Bilder vom Großbrand in Wörth a. d. Isar ansehen.
klicken Sie hier um die Bilder anzusehen >>
die Orginalbilder sind von br-online.de
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