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Nur wer kämpft kann gewinnen – die Bürgerinitiative „Gesundes Wertachtal“ hat gekämpft. Wir freuen uns über unseren Erfolg und danken allen Mitstreitern für ihre Solidarität!


Hören was passiert:

28.11.2009

nach allem was wir wissen, ist das Baugelände auf dem die Müllverbrennung/Heizkraftwerk der Firma Gebrüder Lang GmbH geplant ist, mit Altlasten kontaminiert. Auch die Recherchen der Süddeutschen Zeitung legen diese Vermutung nahe. Wir sind der Meinung, das ein derartiges Bauvorhaben auf einem diesbezüglich belasteten Gelände nicht errichtet werden darf. Unabhängig davon fordern wir eine nachhaltige Sanierung des gesamten Umfeldes, da die seit jahrzehnten in Richtung Grundwasser eingedrungenen Schadstoffe die nördlich gelegenen Trinkwasserschutz und Vorbehaltsgebiete stark gefährden.

Klicken Sie auf das Bild, um den Artikel zu lesen.

Quelle: Süddeutsche Zeitung - Bayern Teil, Stefan Mayr

Störfallliste ab 1977                                         Schreiben Wasserwirtschaftsamt 02.10.1989

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Kommentar:

Wie ein roter Faden ziehen sich seit nunmehr fast 30 Jahren  überhöhte Zyanidwerte durch die Messprotokolle im Umfeld der Werksdeponie Lang, ohne dass die Ursache der Belastungen nachvollziehbar festgestellt wurde. Dabei ist das Zyanid nur ein eklatanter Leitparameter. Fast die gesamte Liste der relevanten umweltgefährdenden Schadstoffe  gelangte über die Jahre hinweg im Umfeld der Deponie in den Boden und ins Grundwasser.  Aufgrund fehlender sorgfältiger Erkundungsmaßnahmen existieren keine nachvollziehbaren Erkenntnisse über die Menge der Schadstoffe im Untergrund, wie sie sich dort angereichert haben, und ob sie schon zum Teil durch den Grundwasserstrom verfrachtet werden.

Zur Klärung dieses unhaltbaren Zustands sieht das zuständige Landratsamt Mindelheim keinen Handlungsbedarf. Wir fragen Frau Back was eigentlich passieren muss, bis sie Handlungsbedarf erkennen kann?

Wahrscheinlich hängt die tolerante Beurteilung der Sachlage mit dem, gelinde gesagt, ungewöhnlichen Verständnis von Frau Back über den Begriff vorübergehend zusammen:

Seit dem Jahr 1983 werden in schöner Regelmäßigkeit Schadstoffeinträge in den Boden und Grenzwertüberschreitungen im Abwasser vom Wasserwirtschaftsamt angemahnt.  Der Störfall auf den sich die Süddeutsche Zeitung bezieht, ereignete sich vor etwa 2 Jahren und wird von Frau Back mit einer als vorübergehenden Fehlfunktion des Biofilters begründet.

Vorübergehend von 1983 bis 2008! Das ist schon fast kabarettreif!

Ob die Störung inzwischen beseitigt wurde konnte Frau Back dem SZ-Redakteur nicht sagen, weil dies erst bei der nächsten turnusmäßigen Überprüfung ermittelt werden könne. Der Störfall ereignete sich vor 2 Jahren. In welchem Turnus werden die Überprüfungen eigentlich vorgenommen? Fallen sie mit den Schaltjahren zusammen oder mit der Olympiade? Und dazwischen findet wohl nichts statt? Prima, wo nichts stattfindet ist auch kein Handlungsbedarf zu sehen.

Vielleicht sollte Frau Back ihre vom Papier-Feinstaub getrübte Brille putzen um festzustellen, dass die Bürger ein Anrecht auf eine gesunde Umwelt haben und auf einer konsequenten Reinhaltung des Grundnahrungsmittels Trinkwasser bestehen.

Um die Sichtweise auf die Bedürfnisse der Bürger zu schärfen und um den diesbezüglichen Handlungsbedarf besser zu erkennen, wäre Frau Back etwas Nachhilfe in Sachen Boden- und Grundwasserschutz zu empfehlen. Ihr Behördenchef, als ausgewiesener Boden- und Wasserexperte, wäre sicher der ideale Tutor für ein kleines intensives Privatissimum.

Wir sehen dringenden Handlungsbedarf!

C. Fiber

 


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zusammengefasste Einwendungen (Quelle Landratsamt Unterallgäu)

13.11.2009

Wir bitten alle Einwender die zusammengefassten Einwendungen sorgfältig zu lesen und falls ihre eigenen Einwendungen keine Berücksichtigung fanden, dies dem Verein (verein(at)gesundes-wertachtal.de) mitzuteilen, damit wir die Einwendungen berücksichtigen können.

Hier kommen Sie zur Seite auf der alle PDF-Dokumente des Landratamtes Mindelheim vorhanden sind.

Ausserdem finden Sie hier die Stellungnahme der Firma Lang zu den Einwendungen der einzelnen Bürger und Einwendungsbegründungen!

Leider hat das Landratsamt Unterallgäu "vergessen" dieses Manuskript am Erörterungstermin in Mindelheim allen Beteiligten der Bürgerinitiative auszuhändigen!

Herausgefunden hat das Rechtsanwalt Baumann - hier können sie das nachlesen.

Hier können Sie die Stellungnahme der Firma Lang zu den Einwendungen der einzelnen Bürger downloaden/nachlesen (Excel-Datei).

Mit freundlichen Grüßen - Bürgerinitiative Gesundes Wertachtal e. V.


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Kommt Lang jetzt zur Vernunft?

13.11.2009

Link zur Mindelheimer Zeitung "Papierfabrik Lang: Heizkraftwerk verzögert sich".
Link zur Augsburger-Allgemeinen "Lang Papier verschiebt Kraftwerksbau"


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Damit der Rubel rollt, muss der Ofen brennen

13.11.2009

In diesen Tagen werden sie die dreimillionste Tonne Müll seit Bestehen der Anlage verfeuern...>> weiter zum Zeitungsbericht >>

 

 



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Steigt Myllykoski in Ettringen endgültig aus der Papierproduktion aus?

13.11.2009

Nach nur einem halben Jahr, seit der Inbetriebnahme einer neugebauten
EBS-Müllverbrennung, ist die Papierfabrik SCA im hessischen Witzenhausen
nicht mehr die Betreiberin, sondern die Fa.B+T Energie!

Sollte etwa der gute Name der Fa.Gebr.Lang GmbH, Papierfabrik in Ettringen
nun genauso die Türe zum Geschäft mit "Dreck" für die in Türkheim ansässige
Fa. B+T, einem grenzüberschreitendem" Müllhandel im Kneippland Unterallgäu
öffnen?
Lesen Sie selbst -die Parallelität ist verblüffend- Sie brauchen lediglich
Namen und Orte zu ersetzen und sich dann zu fragen:
Soll in Ettringen der größte Abfallverbrennungsofen Bayerns für ausländischen Müll entstehen?
Wird demnächst mit dem Dampf vom Müllkraftwerk vielleicht Papier in einen übersättigten Markt produziert oder lieber gleich verstromt und gewinnbringend ins "Netz" eingespeist?
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

gesundes-gelstertal.de


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